Murmeltechnik

Heute wollen wir Künstler sein! Was kann schöner sein, als mit (Frühlings-)Farben zu experimentieren?!

Was passiert, wenn die Murmel durch den Farbklecks kullert? Welche Spuren hinterlässt die Murmel? Welche Spuren kreuzen sich? Was passiert, wenn sich Farben vermischen? Wie lange können die Murmeln rollen, bis sie keine Spur mehr „malen“? Wie sieht mein Bild am Ende aus?

Viele Fragen, die ein Kind im Tun für sich selber entdecken und klären kann. Damit macht es ganz von allein wichtige Lernschritte. Und Sie brauchen nur die Vorbereitungen zu treffen, damit das Kind danach ganz in sein Tun versinken kann.

Wenn Sie dann auch noch nach der Aktivität dem Kind Ihr Interesse an seinem Kunstwerk zeigen und das, was passiert ist, in Worte fassen, hat Ihr Kind noch dazu neue Wörter gelernt und Zusammenhänge erfasst.

Halten Sie mehrere Papierbögen bereit! Es wird bestimmt ein „noch einmal“ kommen.

Material:

• Weiße Pappe, Papier oder Tonpapier

• 4 bis 5 Murmeln in unterschiedlicher Größe oder Kartoffeln

• Pappkiste in passender Größe

• Acrylfarben oder Fingerfarben in verschiedenen Farben

• Malkittel

Legen Sie in die Pappkiste (zum Beispiel Obstkiste vom Discounter) ein passendes weißes Papier oder Tonpapier. Geben sie zwei oder drei Kleckse von unterschiedlichen Farben auf das Papier. Nun lassen Sie Ihr Kind ein oder mehrere Murmeln oder kleine Kartoffeln in die Kiste legen. Nun wird die Kiste in die Hände genommen und hin und her gekippt, so dass die Murmeln ins kullern kommen. Vielleicht müssen Sie hier dem Kind am Anfang noch assistieren, bzw. es in die Technik einführen.